Themenmittelpunkte des Comenius-Projekts

"Leben auf einer Burg im Mittelalter - ein europäischer Vergleich"

  • Ernährung: Der Projektname dafür ist „Kochshow im Mittelalter“. Die Schüler untersuchen an Hand vorhandener Quellen die Essgewohnheiten der damaligen Zeit, erproben zusammen mit örtlichen Bäckern und Gastronomen  die gefundenen Rezepte und erstellen ein digitales Rezeptbuch, das auf dem Treffen vorgestellt und im Rahmen einer Kochshow verglichen wird. Die Rezepte aller Schulen werden gleichzeitig auf der projekteigenen Homepage präsentiert. Als Endprodukt des Projekts entsteht beim Treffen ein mittelalterliches Kochbuch, das vervielfältigt den Schulen und der musealen Wanderausstellung zur Verfügung steht.

  • Handwerk und Handel: Unter dem Projektnamen „Mittelalterliche Handwerksmesse“ erkunden die Schüler die im Mittelalter verwendeten Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge und stellen diese in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben selbst her. Diese Werkstücke werden im Rahmen einer mittelalterlichen „internationalen“ Handwerksmesse ausgestellt, ausgewählte Stücke als europäischer Querschnitt für eine museale Leihgabe vorbereitet.

  • Sozialstruktur: In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Schauspielgruppen erstellen die Schüler eine landestypische Schauspielszene und fertigen dafür das Bühnenbild und die Requisiten mit Hilfe von Handwerkern und/oder Künstlern. Beim Treffen unter dem Titel „Schauspielkunst im Mittelalter“ (Projekttitel) werden die Szenen zu einem europäischen Theaterstück zusammengeführt. Somit spielen die Schüler selbst eine Rolle im Mittelalter nach. Dadurch erkennen sie die europaweit gemeinsamen Besonderheiten und Abhängigkeiten im sozialen Gefüge der damaligen Zeit wie Lehenwesen und Ständegesellschaft. Das Theaterstück wird in Buchform veröffentlicht, eine Auswahl an Requisiten als europäischer Querschnitt der musealen Wanderausstellung zugeführt.

  • Unter dem Projektnamen „Von der Burg zur Stadt“ erstellen die Schüler unter Mitwirken von Künstlern und Handwerksbetrieben ein zwei- und/oder dreidimensionales Modell, das diese Entwicklung vom Früh- bis ins Hochmittelalter ihrer Region aufzeigt. Innerhalb dieses Projekts versetzen sich die Schüler in die Rolle mittelalterlicher Baumeister und „Städteplaner“ und lernen so diese Facette mittelalterlichen Lebens kennen und können sie bei dem Treffen europaweit vergleichen. Eine Auswahl der Modelle ist als europäischer Querschnitt ebenfalls Bestandteil der musealen Leihgabe.

  • Gebräuche und Feste: Innerhalb des Projekts mit dem Namen „Der mittelalterliche Jahreszyklus und seine Feste“ erforschen die Schüler in Zusammenarbeit mit Historikern und kirchlichen Stellen die mittelalterlichen Feste und Bräuche im Laufe des Kalenderjahres und erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten über Zeit und Raum hinweg. Dadurch wird ihr Gespür für eigene und fremde Traditionen geschärft. An jeder Schule entsteht ein Jahresplan der regional stattgefundenen Feste und Bräuche. Dazu entwickeln die Schüler zusammen mit Künstlern landeseigene Kalenderblätter. Bei dem Treffen werden diese Blätter zu einem gemeinsamen Kalender für die beteiligten Länder mit dem Titel „Das Jahr und seine Feste im europäischen Mittelalter“ zusammengeführt.

Die Ergebnisse der jeweiligen Projekte werden auf eine extra dafür angelegte Homepage gestellt. Die von den Schulen erstellten Produkte werden ebenfalls an der Schule ausgestellt. Die Kommunikation der Schulen untereinander erfolgt über die Internetportale „Twinspace“ und „Open Xchange“ (Schulversion), über E-Mail und per Post. Für jedes Projekt wird ein eigenes „Lehrerzimmer“ in dem Portal „Twinspace“ eingerichtet, in dem die Schüler über die Landesgrenzen hinweg online kommunizieren werden.

Bei der Schlussveranstaltung werden nochmals alle Produkte vorgestellt, die von den einzelnen Ländern während der Projekte erarbeitet wurden. Das Endprodukt ist ein Buch, in dem das Gesamtprojekt nochmals vorgestellt wird.

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