Gründe für das Projekt

Durch die Beschäftigung mit der über tausend Jahre währenden Epoche des Mittelalters, die in wesentlichen Bereichen durch die christlichen Kirchen und eine feudale, ständisch gegliederte Gesellschaft gekennzeichnet ist, wird den Schülern über die Landesgrenzen hinweg die Gelegenheit zur Erkenntnis eröffnet, dass im Mittelalter sowohl die Ursachen für gemeinsame charakteristische Merkmale Europas als auch für die Unterschiedlichkeit dieses Kulturraums zu suchen sind.

Sie lernen die Wurzeln der europäischen Vielfalt kennen und erfassen das Mittelalter als Auslöser für den Wandel zur Neuzeit. Das Erforschen von zeitgenössischen Quellen, das Lesen alter Grafiken und Schaubilder und die Recherche im Internet machen die Schüler sensibel für das andersartige Lebensgefühl des mittelalterlichen Menschen und lassen sie Menschen anderer Religionszugehörigkeit und anderer Kulturen aus ihrer anderen Geschichte heraus verstehen.

Ebenso überdenken die Schüler ihre eigene Lebensorientierung und sind somit anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossen. Durch die Vermittlung eines historischen Grundwissens und das Aufgreifen von historischen Alltagserlebnissen werden innerhalb dieses Projekts bei den Schülern Zuversicht und Vertrauen in die positive Weiterentwicklung Europas geweckt und soziale Vorurteile und Ängste überwunden, die im Prozess des Zusammenwachsens entstehen können.

Durch die Kenntnis eines gemeinsamen historischen Erbes und einer gemeinsamen kulturellen Tradition innerhalb Europas entwickeln die Schüler Verständnis, Toleranz und Solidarität zwischen den verschiedenen nationalen, ethnischen und eingewanderten Gemeinschaften. Sie erlangen Kompetenzen für das tägliche Leben als Europäer in Ausbildung, Arbeit und Freizeit.

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