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Aufenthalt in Debrecen (Ungarn) im Rahmen des Comenius-Projektes

Prejektgruppe Comenius in Debrecen (HUN)Vom 16.04. bis zum 19.04.2013 trafen sich sechs Schülerinnen der Klasse 7e sowie zwei Begleitlehrkräfte der Gregor-von-Scherr-Schule (Neunburg vorm Wald) im Rahmen des Comenius-Projektes mit weiteren Partnerschulen aus Tschechien, Polen, der Slowakei und Rumänien im ungarischen Debrecen, um sich über – für die jeweilige Region typische – mittelalterliche Handwerksprodukte auszutauschen.

 

Bereits am Montagnachmittag machte sich die achtköpfige Truppe auf nach Blížejov (Tschechien), um von dort zusammen mit den tschechischen Schülern der Partnerschule früh morgens am darauffolgenden Tag den weiten Weg nach Ungarn anzutreten. Nach etwa 13 Stunden Fahrt und mehreren Pausen kamen sie schließlich in der Szobosloi Ut Schule in Debrecen an, wo sie herzlich durch das gastgebende Team begrüßt und alle Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache empfangen wurden, ehe man seine Kraftreserven in der Schulkantine mit einem typischen ungarischen Gulasch wieder auftanken konnte. Anschließend wurde es für einige Schüler und Schülerinnen – darunter für drei Mädels aus Neunburg – ernst. Sie lernten nun ihre Gastfamilien, bei welchen sie die folgenden drei Tage verbringen durften, kennen. Nachdem schon einige Informationen per E-Mail ausgetauscht worden warem, konnten sie sich nun in Wirklichkeit beschnuppern und verbrachten auch gleich den ersten Abend zusammen. Die anderen drei Schülerinnen bezogen zusammen mit Herrn Bauer und Frau Mehringer eine nahe der Innenstadt gelegene Pension, wo sie sich von der langwierigen Fahrt erholen konnten.

Um die zweitgrößte Stadt Ungarns – aber auch um sich untereinander etwas besser kennenzulernen, trafen sich alle Teilnehmer am nächsten Morgen zu einem etwa dreistündigen geführten Stadtrundgang. Nach dem Mittagessen hatten die Schülerinnen und Schüler dann etwa eine halbe Stunde Zeit, in der Turnhalle der Schule die Stände für die am Nachmittag stattfindende ‚Mittelalter-Messe‘ aufzubauen und ansprechend zu gestalten. Sinn und Zweck dieser Handwerksmesse sollte sein, die im Unterricht selbst hergestellten und gebauten landesspezifischen mittelalterlichen Gegenstände einzelner Gewerbe zu präsentieren. Comniusgruppe in mittelalterlichen GewändernUm sich vollends ins Mittelalter zu versetzen, wechselten die Schülerinnen ihre alltägliche Kleidung und zogen sich selbst geschneiderte mittelalterliche Gewänder über. Nachdem nach der festlichen Eröffnung der Messe jedes Teilnehmerland mithilfe einer kurzen Power-Point-Präsentation über die Vorbereitungen und die letztendlich entstandenen mittelalterlichen Produkte informierte, rundeten eine Bogenschützenvorführung sowie Volkstänze und mittelalterliche Lautenmusik das Programm ab. Anschließend stand den ‚Messeausstellern‘ noch Zeit zur Verfügung sich über die Produkte der anderen teilnehmenden Partnerschulen zu informieren oder aber sich in handwerklichen Arbeiten wie Kerzenziehen oder beispielsweise dem Verzieren von Lebkuchen zu üben. Abschließend erhielten alle Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrkräfte Erinnerungskarten an das Comenius-Treffen in Debrecen.

Auch der Donnerstag stand noch einmal ganz im Zeichen des Mittalters. Bereits um sieben Uhr morgens machten sich die Projektteilnehmer mit dem Bus in Richtung Eger (dt. Erlau) auf. Nach einer etwa zweistündigen Fahrt wurde der Zielort erreicht und es wartete eine deutschsprachige Führung in der dortigen Burg auf die Schüler und Lehrkräfte, was als gelungener Abschluss der Comenius-Veranstaltung gesehen werden kann. Nach dem Mittagessen stand ein wenig Zeit zur freien Verfügung, was einige Neunburger Mädels nutzten, um den touristisch geprägten Ort Eger ein wenig zu erkunden, ehe es wieder zurück nach Debrecen ging, um die Koffer für die Heimfahrt nach Neunburg zu packen.

Insgesamt konnte die Fahrt nach Ungarn als gelungener Auftakt des Comenius-Programms angesehen werden. Auch die anfängliche Skepsis der drei Schülerinnen, die Tage in Debrecen bei einer Gastfamilie zu verbringen, konnte zerstreut werden. Sie würden sogar so weit gehen, jedem einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie zu empfehlen, was sich auch in folgenden Stimmen zeigt:

„Innerhalb der Gastfamilie tauschten wir uns gegenseitig über unsere Heimat aus und konnten so viel über Land und Leute erfahren.“

„Da die Gasteltern meist nur sehr wenig Deutsch sprachen, waren wir dazu angehalten Englisch zu sprechen. Nach einer anfänglichen Scheu, bereitete uns dies allerdings keine Probleme mehr, wodurch wir im Umgang mit der Fremdsprache an Sicherheit gewannen.“

„Nach einer kurzen Annäherungsphase verstand ich mich super mit meiner Gastfamilie und es war sehr interessant zu sehen, wie sie leben. Es war wie ein zweites Zuhause – ich würde auf jeden Fall wieder in eine Gastfamilie gehen.“

„Anfangs hielt sich unsere Begeisterung in Grenzen, als wir hörten, dass einige Schülerinnen von uns bei Gastfamilien untergebracht werden, doch die vier Tage vergingen so schnell  und so wollten wir am Ende gar nicht mehr weg.“

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