Aktuelles 2011/12


Workshop an der SOU Domazlice..mehr
Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Schule..mehrTanzprojekt mit Alan Brooks..mehr
Projekt Rote Hände - Zeichen gegen Kindersoldaten..mehrInformationstag..mehr
Job Campus..mehrBewerbungstraining..mehr
Erkundung der FOS..mehr Geographie-Wettbewerb..mehr
Vortrag über Internetmobbing..mehr Gregorianer bei "Holiday on Ice"..mehr
Zum Tode von Realschuldirektor a. D. Hermann Arnold..mehr Vertiefung der Kontakte zu Partnerschulen..mehr
Ernennung zur Realschuldirektorin..mehr Weihnachten im Schuhkarton..mehr
Jagdfieber im Wildpark..mehr Aktionswoche Gesundheit und Nachhaltigkeit..mehr
Realschülerin im E.ON Bayern Jugendcamp..mehr Abschluss JUNIOR..mehr
Jahresabschluss, Ehrungen, Verabschiedungen..mehr JUNIOR-Auszeichnungen..mehr
Zum Rückblick 2010/2011
Zum Rückblick 2009/2010


Partnerschulen bleiben in Kontakt – Workshop an der SOU Domazlice für JUNIOR-Unternehmer

Workshop in DomazliceWorkshop in Domazlice

Im Rahmen eines IHK-Tandem-Pilotprojekts konnte die Realschule Neunburg Kontakte zur Berufsschule in Domazlice knüpfen. Nach den gegenseitigen Besuchen mit Gastschülern im letzten Frühjahr blieb man in Verbindung und erarbeitete konkrete Ideen für weitere, gemeinsame Projekte. Weil die praktische Ausbildung an der tschechischen Berufsschule integriert ist, ergibt sich für die Neunburger Realschüler die besondere Gelegenheit für verschiedene Praktika bei den neuen Freunden.
Zum breiten Spektrum an der SOU Domazlice gehört neben Holz- und Metallbau auch der Gastronomie- und Kosmetikbereich. Für die Schüler des aktuellen JUNIOR-Unternehmens „Kochade Kids“, die im Rahmen einer Eventagentur für Kinder besondere Geburtstagsfeiern organisieren, bot es sich geradezu an, einen Workshop zum Kinderschminken zu absolvieren. Deutschlehrerin Petra Vachalova erstellte mit der Ausbilderin der Kosmetikabteilung verschiedene Vorlagen. Die tschechischen Schülerinnen waren nicht nur überaus erfreut vom Besuch der Neunburger Realschüler, sondern auch begeistert von Motivation, Interesse und Begabung der neuen Freunde. Gegenseitig stellten sich die Jugendlichen als „Modell“ zur Verfügung und konnten mehrere Techniken zum kreativen Gestalten verschiedenster Masken anwenden.
Neben dem Erlernen praktischer Fähigkeiten war es besonders bereichernd, sich erfolgreich um gegenseitige Verständigung zu bemühen. Nach einer weiteren Erfahrung zur gegenseitigen Bereicherung durch die partnerschaftlichen Beziehungen planen die Verbindungslehrer Martina Beberova, Petra Vachalova und Martin Zimmermann bereits weitere, gemeinsame Projekte. Neben einer Intensivierung der nachbarschaftlichen Beziehungen sollen vor allem gegenseitige Möglichkeiten zur vertieften beruflichen Orientierung organisiert werden.
Text: Martin Zimmermann



Realschule Neunburg feiert 50-jähriges Bestehen mit Festakt - großes Schulfest am Samstag


Die Realschule Neunburg kann auf ein halbes Jahrhundert zurückblicken und dieses besondere Ereignis würdevoll feiern. Weil der Neunburger Geistliche Gregor-von-Scherr vor seiner Berufung zum Erzbischof von München und Freising das Benediktinerkloster in Metten leitete, zelebriert Abt Wolfgang Hagl mit den beiden Ortsgeistlichen am Freitag, den 18. Mai, um 8:30 Uhr einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Josef. Im Anschluss daran findet um 10:30 Uhr ein Festakt zur 50-Jahr Feier in der Sporthalle der Realschule statt. Als Ehrengäste werden Ministerialdirigent Herbert Püls vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der leitende Realschuldirektor als Ministerialbeauftragter für die Realschulen in der Oberpfalz Ludwig Meier, Landrat Volker Liedtke, Bürgermeister Martin Birner, sowie Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Mandatsträger der Kommunalpolitik sowie Vertreter aus Wirtschaft und dem öffentlichen Leben erwartet. Neben Schüler- und Elternvertretern werden auch ehemalige Direktoren und Lehrkräfte bei dieser offiziellen Veranstaltung dabei sein.
Für Samstag, 19. Mai, von 10 bis 16 Uhr ergeht herzliche Einladung an alle Interessierten, bei einem großen Schulfest den 50-jährigen Geburtstag gemeinsam zu feiern. Mit verschiedensten Aktionen und Beiträgen von Schulklassen, den Fachschaften sowie dem Elternbeirat wird ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten. Bläserklasse, Schulband und „Blech-Scherr“ werden den ganzen Tag musikalisch unterhalten. Viele Wahlfächer und Projekte sorgen mit verschiedensten Vorführungen für zusätzliche Bereicherung. Auch die Partner von der Berufsschule aus dem tschechischen Domazlice werden ihr Ausbildungsspektrum präsentieren. Mit einem umfangreichen kulinarischen Angebot wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Somit besteht für viele ehemalige Schüler und Lehrer eine Gelegenheit zum Wiedersehen, aber auch für alle Interessierten eine umfassende Gelegenheit zur Erkundung der Realschule an der Katzdorfer Straße.
Aufgrund des erwarteten großen Besucherandrangs wird darum gebeten, soweit möglich, zu Fuß zur Schule zu kommen. Für Auswärtige stehen Parkplätze bei den Firmen BayWa, Steininger und Winderl im Stadtgebiet zur Verfügung. Die Stützpunktfeuerwehr wird mit Einweisern wertvolle Unterstützung leisten und den Verkehr vor Ort regeln.
Text: Martin Zimmermann



Tanzprojekt mit Alan Brooks an der Neunburger Realschule begeistert Zuschauer – Schüler erleben zeitgenössischen Tanz

Alan BrooksAlan BrooksAlan Brooks

Vielen Teilnehmern des Workshops und Zuschauern der Abschlussvorstellung war zunächst gar nicht bewusst, dass der Gast aus Großbritannien ein echter Star ist. Eine Woche lang war Tanzlehrer Alan Brooks im Rahmen der Aktion „Schultanz in Bayern“ an der Neunburger Realschule. Studienrätin Carolin Golla, die an der Gregor-von-Scherr-Schule Sport als bilinguales Fach auf Englisch unterrichtet, hatte sich erfolgreich für dieses außergewöhnliche Projekt beworben. Eine besonders wertvolle Erfahrung durften 23 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus der 6. und 7. Jahrgangsstufe der Neunburger Realschule bei diesem Workshop mit Alan Brooks machen. Harte Arbeit und Spaß standen gleichermaßen im Mittelpunkt der vier Nachmittage, in denen zusammen mit dem sympathischen, rothaarigen Briten auf spielerische Art kreative Formen des Ausdrucks in Bewegung umgesetzt wurden.
Geradezu bestens geeignet waren die Jungs und Mädels aus der „Bilu-Gruppe“, weil mit Alan natürlich Englisch gesprochen wurde. Trotz der teils harten und langen Arbeit am Nachmittag zeigte sich der prominente Tanzlehrer begeistert von der hohen Motivation der Schüler. Zu Beginn der Trainingswoche konnte sich noch keiner der Teilnehmer etwas unter den ausdrucksstarken, kreativen Tanzbewegungen vorstellen. Unter professioneller und überaus inspirierender Anleitung waren alle Teilnehmer jedoch schnell fasziniert und mit voller Begeisterung dabei, nicht zuletzt dank der ganz besonders umgänglichen Art des britischen Gastes. Mit Ermutigung für neue Bewegungsformen wurden bei Musik verschiedene Stimmungen und Gefühle zum Ausdruck gebracht und tanzend dargestellt.
Bei allem Spaß war Alan Brooks aber auch an einer professionellen und absolut perfekten Umsetzung des neu Gelernten gelegen. So führte er anschaulich und unterhaltsam zugleich verschiedene Figuren vor und verdeutlichte dabei, worauf es bei den jeweiligen Übungen besonders ankommt. „Energie, Konzentration und Mut“ forderte er wiederholt von allen Akteuren für eine vollkommene Performance. Mit „schenkt ihnen Nichts, ihr seid gut – sehr gut“ schließlich konnte er sogar das Lampenfieber vor dem großen Auftritt und der Aufführung einer absolut beeindruckenden, selbst erarbeiteten Choreographie nehmen.
Auch wenn er selbst bereits viele begeisternde Auftritte absolvieren konnte, schätzte Brooks die Situation seiner Workshop Teilnehmer als ungleich schwerer ein. Immerhin sind Freunde und Mitschüler weitaus schwieriger als ein anonymes Publikum mit mehreren tausend Gästen. Deshalb war es dem Tanzlehrer besonders wichtig, die versammelten Schüler auf eine besondere Aufführung, vor allem aber auf die außergewöhnliche Bedeutung und Verantwortung als Zuschauer einzustimmen. Auch Bürgermeister Martin Birner zeigte sich begeistert von diesem besonderen Projekt und dankte mit Schulleiterin Diana Schmidberger dem prominenten Gast für ein überaus bereicherndes Erlebnis.
Im Rahmen der 50-Jahr Feier am kommenden Samstag kann noch einmal die beeindruckende Performance der Schülerinnen und Schüler bestaunt werden. Bereits ab 10:00 Uhr sind verschiedene Aktionen an der Gregor-von-Scherr-Realschule geboten.
Text: Martin Zimmermann



Projekt Rote Hände - Deutliches Zeichen gegen Kindersoldaten

Aktion Rote HändeAktion Rote Hände
Aktion Rote HändeAktion Rote Hände

Weltweit werden ca. 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Diese Tatsache ist eine erschreckende Erkenntnis, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b im Rahmen einer Projektarbeit unter Anleitung von Studienrätin Andrea Rembeck und Fachoberlehrerin Monika Rumm machen konnten.
Zahlreiche Eltern und Ehrengäste – unter ihnen Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Landrat Volker Liedtke - waren erschüttert von den bewegenden Ergebnissen und gleichermaßen fasziniert davon, wie einfühlsam sich die Realschüler mit der überaus anspruchsvollen Thematik befasst hatten. In Kleingruppen hatten sich die Jugendlichen mit der Situation von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Erde befasst und mussten dabei schreckliche Dinge erfahren.
Exemplarisch wurde die Situation in der „Lord’s Resistance Army“ (LRA) beschrieben, der weltweit brutalsten Rebellentruppe unter dem religiösen Fanatiker Joseph Kony. Ungefähr 20.000 verschleppte Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren werden in dieser Widerstandstruppe des ugandischen Bürgerkriegs für Kampfeinsätze, Spionage, zum Legen von Minen, als Kundschafter und Lockvögel oder Sexsklaven missbraucht. Kinder sind besonders leichtgläubig und daher einfach zu absolutem Gehorsam zu manipulieren, zeigen weniger Angst und können zu besonders skrupellosen Handlangern missbraucht werden. Angesichts aussichtsloser Fluchtmöglichkeiten geht der Gehorsam unter Angst und Drogeneinfluss bis zum Ausführen von Selbstmordanschlägen. Gelingt in den seltensten Fällen doch ein aussichtsloser Fluchtversuch, so bleiben die Jugendlichen ein Leben lang traumatisiert, leiden unter Alpträumen, sind drogensüchtig und zeigen erhöhte Gewaltbereitschaft.
Die Hilfsorganisation UNICEF setzt sich für den Schutz betroffener Kinder ein, betreut ehemalige Kindersoldaten und versucht vor allem durch Bereitstellung von schulischer sowie beruflicher Bildung wirksame Präventionsmaßnahmen zu organisieren. Die rote Hand als offizielles Zeichen soll auf die Situation von Kindern in Krisengebieten und Aktionen gegen den Missbrauch mit Unterstützung von Prominenten und Politikern aufmerksam machen. Über 480 rote Hände konnten die Neunburger Realschüler an MdB Marianne Schieder offiziell übergeben, die in ihrer Eigenschaft als Bundestagsabgeordnete, aber vor allem als Leiterin einer UNICEF-Kommissionsstelle, auf höherer politischer Ebene dafür sorgen wird, dass die Botschaft „Stoppt den Einsatz von Kindersoldaten“ verbunden mit vielen persönlichen Wünschen weitergeleitet wird.
Ergänzend zu den roten Händen als deutliches und weltweit etabliertes Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten wurden von den Schülern der Klasse 7b konkrete Forderungen erarbeitet. Unter dem Schlagwort „Straight 18“ wird verlangt, dass kein Kind unter 18 Jahren freiwillig oder unfreiwillig Soldat werden darf. Alle Personen oder Gruppen, die Kindersoldaten rekrutieren, müssen zur Anklage gebracht werden. Mit einem Exportverbot für Waffen in Krisengebiete kann ebenfalls eine wichtige Grundlage geschaffen werden. Ehemaligen oder potentiellen Kindersoldaten muss politisches Asyl in Industrieländern gewährt werden.
Für Deutschland fordern die Schüler für ehemalige Kindersoldaten Schutz, Versorgung und Ausbildung.
Um das Projekt der roten Hände auch finanziell zu unterstützen organisierte die Klasse 7c im Fach Haushalt und Ernährung verschiedene Aktionen. Sehr zur Freude aller Anwesenden wurde der Betrag, den die Schüler in Form eines überdimensionalen Schecks überreichen konnten, durch eine Zuwendung von Landrat Volker Liedtke und eine Spende von MdB Schieder auf eine stattliche Summe aufgerundet.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Informationstag begeistert zahlreiche Schüler und Eltern

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Die sechsstufige Realschule bereitet durch ein umfassendes Bildungsangebot und vertiefte Allgemeinbildung auf Beruf und weiterführende Schulabschlüsse bis zum Abitur gleichermaßen vor. Viele Besucher des Informationstages an der Neunburger Realschule konnten erleben, dass die Arbeit an der neuen Schule auch sichtlich Spaß machen kann.
Von Beginn an waren die Gänge und Klassenzimmer gut besucht. Nach einer Begrüßung am Info-Punkt durch den Elternbeirat unter der Leitung von Josef Eiber und Fördervereinsvorsitzenden Manfred Reinstein konnten sich die Interessenten auf Erkundungstour begeben. In allen Fächern konnten auf unterhaltsame Weise Lerninhalte erlebt werden. So wurden beispielsweise in Englisch verschiedene Bilder beschriftet oder nach Angaben in der Fremdsprache bemalt. In Geschichte begaben sich die Grundschüler auf Zeitreise nach Ägypten oder in das antike Griechenland. Ein persönliches Lesezeichen weckte bei der Fachschaft Deutsch ebenso die Lust auf Lesen wie Hörbücher oder spannende Geschichten. Mit verschiedensten Lernspielen wurden die Inhalte von Erdkunde, Französisch und Religion veranschaulicht. Faszinierend waren im Biologiesaal Einblicke in Organismen, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Am Computer konnten geometrische Aufgaben gelöst werden und bei „Wer wird Millionär“ testeten auch viele Eltern ihr Wissen über die Gregor-von-Scherr-Schule. Mit großer Begeisterung führten Schülerinnen und Schüler aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe Versuche aus Mechanik vor, ein wenig „Knoff-Hoff“ konnte man bei Vorführungen aus Akustik und E-Lehre erleben. Besonderen Spaß machte es, seine Stimme nach dem Einatmen von Helium zu hören. Beim Chromatographieren wurden mit Hilfe von Chemikalien bunte Mandalas gestaltet und Flüssigkeiten zum Brodeln oder Verfärben gebracht. Im Rahmen des umfangreichen Informationsangebots bestand auch die Möglichkeit zum Austoben bei einem Sportparcours. Die Schulsanitäter führten vor, wie bei verschiedenen Verletzungen professionell und schnell Hilfe geleistet werden kann. Für die kulinarische Versorgung boten die Junior-Unternehmer „Kochade Kids“ Kaffee, Kuchen und Saft an, die Klasse 7c verkaufte Pizzatoast für einen sozialen Zweck. Viele Eltern interessierten sich für die freiwillige Nachmittagsbetreuung mit verschiedenen Möglichkeiten zur individuellen Förderung.
Erst seit dem letzten Schuljahr ist an der Neunburger Realschule eine Bläserklasse eingerichtet. Viele Eltern und Gäste zeigten sich beeindruckt, welches Repertoire bereits nach kurzer Zeit eingeübt und vorgespielt werden konnte. Beim Ausprobieren verschiedenster Instrumente wurden neue Talente ausgemacht, während man die Schulband „unplugged“ bei einer Probe erleben konnte. Den Informationsabend eröffneten einige Schülerinnen der „black girls“ mit einer Choreographie zu einem Popsong. Schulleiterin Diana Schmidberger informierte ausführlich zu Übertrittsvoraussetzungen, Schulprofil und vor allem verschiedene Wahlfachangebote. Den besten Weg mit dem Bus an die neue Schule verdeutlichte Johann Bauer. Interessant war dabei für viele anwesende Eltern, dass ab sofort für die Buslinie nach Nittenau eine direkte Verbindung nach Neunburg eingerichtet wurde. Nach einem anschaulichen und unterhaltsamen Einblick in die Lerninhalte der neuen Fächer freuen sich bereits jetzt viele Grundschüler und Eltern auf ihren Übertritt an die Gregor-von-Scherr-Schule.
Vom 7. bis 11. Mai finden die Anmeldungen statt. Informationen können auch über die Homepage der Schule abgerufen werden.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Job Campus - Umfangreiche Kontaktbörse zur Berufswahlorientierung

Job BörseJob Börse

Auch wenn in Zeiten sinkender Geburten- und Absolventenzahlen deutliche Entlastungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu verspüren sind, kommt einer guten Orientierung im Vorfeld der Berufswahl nach wie vor besondere Bedeutung zu. Nach positiven Rückmeldungen findet an der Gregor-von-Scherr-Schule Neunburg vorm Wald zum zweiten Mal der „Job Campus“ statt.
Über dreißig namhafte Ausbildungsbetriebe und weiterführende Bildungseinrichtungen präsentieren sich am 28. März von 14:30 bis 18:00 Uhr mit Messeständen an der Realschule. Die Eröffnung erfolgt mit einem Rundgang von Schulleiterin RSDin Diana Schmidberger, dem Leiter der Schwandorfer Agentur für Arbeit, Joachim Ossmann, und der Schulleiterin der tschechischen Partnerschule - SOU Domazlice, Frau Direktorin Zde?ka Buršíková. Neben einer Vorstellung des Ausbildungsspektrums besteht eine gute Gelegenheit für Jugendliche, aber vor allem auch die Eltern, mit Personalchefs und Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Neben der Gewinnung von direkten Eindrücken können unter anderem wertvolle Kontakte für Praktika geknüpft werden sowie wichtige Informationen zu Einstellungsvoraussetzungen oder Bewerbungsverfahren erfragt werden.
Erstmals soll das breite Informationsangebot auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wozu alle Interessierten und Jugendlichen im Berufswahlprozess mit ihren Erziehungsberechtigten herzlich eingeladen sind.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Erster Trainingsbaustein für Bewerbungsmarathon

Klaus GebhardtManuel Renner

Auch in Zeiten sinkender Absolventenzahlen und damit einhergehender deutlicher Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt bleibt es für die Bewerber wichtig, sich richtig „in Szene zu setzen“.
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe an der Neunburger Realschule erhielten einen ersten Trainingsblock, um für den anstehende Berufswahlprozess vorbereitet zu sein. Wolfgang Mager von der Agentur für Arbeit stellte sich nicht nur als Berufsberater und persönlicher Ansprechpartner vor, sondern gab einen Überblick zu wesentlichen Etappen und Terminen für den anstehenden „Marathon“. Außerdem vermittelte er wertvolle Strategien, wie man aus dem fast unüberschaubaren Angebot von Ausbildungsplätzen die richtige Stelle für seine Interessen und Fähigkeiten finden kann.
Einen ersten, überaus wichtigen Eindruck beim potentiellen künftigen Ausbilder oder Arbeitgeber liefern die eingereichten Bewerbungsunterlagen. Von der richtigen Gestaltung des Deckblattes, den Bestandteilen einer repräsentativen Mappe bis hin zu passenden Formulierungen im Anschreiben gab Klaus Gebhardt umfassende Informationen. Durch seinen langjährigen Verantwortungsbereich in Ausbildung und Personalentwicklung für die Sparkassen im Landkreis Schwandorf verfügt Gebhardt über große Erfahrung und vermittelte anschaulich wie man sich bewusst positiv oder ungewollt negativ vom Feld der Mitbewerber absetzen kann. Auch zum Online-Verfahren, das immer häufiger die schriftliche Einsendung von Unterlagen ersetzt, erhielten die Gregorianer einen Überblick.
Exemplarisch wurde eine Online-Bewerbung durchgeführt, wobei viele Jugendliche überrascht waren, dass auch dabei eine persönliche Note möglich und sogar wichtig ist. Nach einem ersten, möglichst guten Eindruck stellt das „Assessment Center“ oft eine weitere Hürde beim Bewerbungsmarathon dar. In verschiedensten Situationen geht es darum, dass sich der angehende Mitarbeiter unter Beweis stellt und sich somit als geeignet für bevorstehende Herausforderungen erweist.
Als Experte zu diesem Thema konnte Manuel Renner von der Schwandorfer Geschäftsstelle der Barmer GEK gewonnen werden. Neben einer umfassenden Darstellung zu Bedeutung und möglichen Varianten dieser Form des Auswahlverfahrens kamen auch praktische Beispiele nicht zu kurz. Die Jugendlichen konnten sich selber in verschiedenen Rollenspielen betätigen, für künftige Durchgänge testen und erhielten wertvolle Rückmeldungen dazu. Nach einem ersten Grundstock mit diesen Trainingsmodulen werden den Schülern in den kommenden Wochen weitere Bausteine angeboten, mit denen sie umfassend auf den wichtigen und oftmals langen Prozess der Berufsfindung vorbereitet werden.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Gregorianer erkunden Fachoberschule

FOS-BesuchFOS-Besuch

Von besonderer Bedeutung für Absolventen der Realschule ist die Möglichkeit, im Anschluss an die Mittlere Reife einen weiterführenden Bildungsabschluss zu erlangen. Aus diesem Grund pflegt die Staatliche Realschule Neunburg vorm Wald seit mehreren Jahren intensive Kontakte zur Fachoberschule in Schwandorf.
Als sinnvolle Ergänzung zum Besuch der Bildungsmesse der Lernenden Region in Maxhütte wurde für die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe eine Erkundung der FOS organisiert. Beratungslehrerin Alexandra Schichtl begrüßte die Gäste aus Neunburg vorm Wald und gab einen kurzen Überblick zur weiterführenden Ausbildung an ihrer Schule.
Von besonderer Bedeutung war die Vorstellung der verschiedenen Zweige. Zudem bestand die Möglichkeit die schuleigenen Werkstätten der Praxisklassen zu besichtigen und sowohl Schüler als auch Lehrer über Anforderungen, Chancen und Möglichkeiten zu befragen. Im Rahmen eines umfangreichen Konzepts erhielten die Schülerinnen und Schüler der Gregor-von-Scherr-Schule somit wertvolle Hilfestellungen für anstehende Entscheidungen zur Berufswahl.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Dierke Wissen - Geographie-Wettbewerb

Geographie-Wettbewerb

Wie viele Bundesländer gibt es, die keine Grenze zu europäischen Nachbarländern haben?
Diese und viele weitere Fragen mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des in der sechsten Jahrgangsstufe durchgeführten Geographie-Wettbewerbs beantworten.
In der ersten Runde wurden die Besten der jeweiligen Klassen ermittelt, bevor abschließend in einem zweiten Durchgang die Klassen- und der Schulsieger ermittelt wurden. Auf Schulebene siegte Andreas Beer, 6b knapp vor Josef Fischer, 6c und Claus Zinnbauer, 6d. Den Klassensieg in der Klasse 6a konnte Stefanie Wagner erringen. Auf den weiteren Plätzen folgten Nico Voith (6c), Caroline Weigl (6c), Lukas König (6b), Sonja Faderl (6d), Johannes Troppmann (6b), Lena Käsbauer (6b), Benedikt Steck (6a), Patricia Dirscherl (6d), Hannah Fischer (6c), Alexander Meindl (6c), Daniel Bockes (6d) und Aleyna Ardic (6a).
Falls Sie noch über die eingangs gestellte Frage nachdenken sollten, so ist die Antwort: Es sind sechs Bundesländer, die keine Grenze zu einem europäischen Nachbarland haben.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Jeder ist Täter – Realschüler erhalten umfassende Aufklärung zu Mobbing

Cyber-Mobbing-VortragCyber-Mobbing-Vortrag

Mit Computer und Internetzugang stehen Kindern und Jugendlichen – oftmals im eigenen Zimmer – alle Möglichkeiten des „world wide web“ offen. Wie hoch die Risiken beim allzu sorglosen Surfen im Internet sind verdeutlichte ein Vortrag, in dem Polizeihauptkommissar Stockerl von der Polizeiinspektion Neunburg die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen an der Gregor-von-Scherr-Realschule umfassend informierte.
Potentielle Gefahren ergeben sich bereits beim unbekümmerten Hochladen von persönlichen Angaben oder Bildern. Sobald Fotos auf verschiedenen Plattformen wie Facebook, Myschool, Schüler-CC oder Twitter mit einer „community“ geteilt werden, sind die weitere Verbreitung oder gar Missbrauch nicht mehr zu kontrollieren. Mit der Verwendung von Informationen gegen den Willen von Betroffenen beginnt das Cyber Mobbing. Oftmals beginnt die Sache ganz harmlos beim Austausch von freizügigen Bildern unter guten Freunden. Nach einem Streit werden dann diese persönlichen Daten missbraucht und damit Personen schikaniert. Häufig sind Kleinigkeiten, persönliche Unstimmigkeiten, Abneigung oder Gruppenzwang die Ursachen für Mobbing.
Allerdings wird meist vergessen, dass es sich dabei um eine Straftat handelt. Nicht immer muss Körperverletzung vorliegen, die psychischen Verletzungen wiegen in der Regel weitaus schwerer und können strafrechtliche Auswirkungen von bis zu 30 Jahren für den Täter haben. Mobbing umfasst das bewusste Schikanieren, Bloßstellen oder Anpöbeln, aber auch falsche Beschuldigungen, das gezielte Ausgrenzen und „Ablästern“ über einen längeren Zeitraum. Dabei kann jeder selbst zum Opfer werden. Ebenso schnell wird jeder, der mitmacht oder tatenlos zuschaut zum Täter.
Die Folgen für die Beschuldigten sind nicht unerheblich und können von Schulausschluss, den Verlust der Lehrstelle beziehungsweise des Arbeitsplatzes über Sozialstunden bis zum Jugendarrest reichen. Die Konsequenzen für das Opfer sind überaus schmerzvoll und können zu weitreichenden Verletzungen oder psychischen Schäden führen. Im vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten und einem gesunden Misstrauen gegenüber Unbekannten im Internet kann eine erste wirkungsvolle Schutzmaßnahme gegen Mobbing liegen. Neben allzu oberflächlichen „Communities“ können zudem echte Gemeinschaft und gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein ein wirkungsvolles Mittel bei der Vermeidung oder Bekämpfung von Internetmobbing darstellen.
Text und Fotos: Martin Zimmermann



Realschüler bei "Holiday on Ice"

Holiday on IceHoliday on Ice

Auf großes Interesse stoßen die Theater- und Musicalfahrten, die regelmäßig von den Realschullehrerinnen Andrea Rembeck und Birgit Schmid organisiert werden. Fast sechzig Schülerinnen und Schüler der Gregor-von-Scherr-Realschule machten sich kürzlich auf den Weg nach Nürnberg zur Show „HOLIDAY ON ICE“. Nach kurzer Wartezeit vor dem Eingang der Frankenhalle, in der die Gregorianer tapfer dem stürmischen Wetter trotzten und ihre Karten in Empfang nahmen, begab sich jeder auf seinen Sitzplatz.
Die Show begann spektakulär, indem Stars und Sternchen im Blitzlichtgewitter der Fotografen posierten, so wie es der Name des Programms „Festival“ bereits andeutete. Ob beim Maskenball in Venedig, geheimnisvoll beim Tanz der Geister und Vampire oder heißblütig beim Bolero, das Dargebotene hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Höhepunkt war eine „Sensational Dance Party“ mit beeindruckend schnellen Choreografien des gesamten Ensembles zu Laser Lights und pulsierenden Rhythmen.
Erschrocken waren jedoch einige, als plötzlich ein Scheinwerfer während eines Akts von der Decke krachte und ein Eiskunstläufer darüber fiel. Natürlich war das alles nur inszeniert, obwohl es sehr echt wirkte.
Es waren Spitzeneiskunstläufer aus aller Welt vertreten, welche die Show zu den Hits von Phil Collins perfektionierten.
Besonders freuen durfte sich der einzige Schüler aus der Gruppe, der das seltene Vergnügen hatte, in der ersten Reihe zu sitzen und am Ende der Show per Handschlag von einem der Eiskunstläufer verabschiedet zu werden.
Insgesamt war es eine gelungene Fahrt, die sich wie ähnliche Veranstaltungen in den letzten Jahren großer Beliebtheit bei den Schülern erfreute.
Text: Julia Hausmann & Milena Wildenauer 10 b; Foto: Martin Zimmermann



RD a. D. Hermann Arnold im Alter von 89 Jahren verstorben

RD a. D. Hermann Arnold

Persönlichkeiten hinterlassen einprägsame Spuren - diese Aussage trifft ohne Übertreibung auf Hermann Arnold zu. Durch sein langjähriges und eindrucksvolles Wirken ist der Lehrer mit Leib und Seele mehreren Generationen von Schülern und Lehrern stets in guter Erinnerung geblieben. Bevor Arnold 1971 an die Realschule Neunburg vorm Wald wechselte, die er von Mai 1972 bis August 1987 als Direktor leitete, unterrichtete der Pädagoge aus Berufung ab 1946 in Tittling, Bamberg, Weiden, Poikam und Roding. Besonders beliebt und geschätzt war der Lehrer in Deutsch und Musik für seine väterliche und umsichtige Art.
Unvergessen bleiben viele seiner humorvollen, tiefsinnigen Reden und sein bewundernswertes Engagement, durch das ihm unter anderem die Oberpfälzer musischen Tage der Realschulen oder die Unterstützung des Schüleraustausches mit dem französischen Tarbes zu verdanken waren. Auch über die Pensionierung hinaus nach 41 Jahren im Schuldienst hielt er stets Verbindung zum Kollegium und war ein gern gesehener Gast bei Schulfesten und hoch geschätzter Zeitzeuge bei regelmäßigen Besuchen im Geschichts- und Sozialkundeunterricht.
In seiner Wahlheimat Roding wird vor allem seine große Leidenschaft für Musik für nachhaltige Erinnerung sorgen. Der Musik- und Gesangverein trug unter seiner Führung zur überregionalen, kulturellen Bereicherung bei, die mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde und des Bundesverdienstkreuzes am Bande besondere Anerkennung fand. Zum 20-jährigen Bestehen „seiner“ Realschule beeindruckte die Aufführung einer Orchestermesse unter seiner Leitung. Auch wenn er bei den diesjährigen Feierlichkeiten zum 50. Schulgeburtstag nicht mit dabei sein kann, wird ihm die Gregor-von-Scherr Familie stets ein würdiges Andenken bewahren.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Partnerschulen vertiefen Kontakte

Partnerschulen

„Aus Nachbarn wurden Freunde“ war ein wichtiges Ergebnis des Pilot-Austauschprojektes „Wir sind Europa“, das im vergangenen Schuljahr auf Initiative der MB Dienststelle für die Realschulen der Oberpfalz mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostbayern und Tandem, dem Koordinierungszentrum für Deutsch-Tschechischen Jugendaustausch, durchgeführt werden konnte.
Damals konnte die Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg erste Kontakte mit der Berufsschule in Domazlice knüpfen. Während die betreuenden Lehrkräfte beider Seiten seither regelmäßig in Verbindung stehen, konnten kürzlich bei einem weiteren Freundschaftsbesuch vor Ort konkrete Maßnahmen besprochen werden.
Groß war die Freude bei den tschechischen Schülern, als Schulleiterin Diana Schmidberger und Betreuer Martin Zimmermann mit einigen Gregorianern an der SOU Domazlice zum Tag der offenen Tür vorbeikamen. Mit den neu gewonnenen Freunden wurde gemeinsam das vielfältige Angebot an der Berufsschule erkundet. Während die Gastronomie- und Hotelfachschüler auf überaus ansprechende Weise für das leibliche Wohl sorgten, konnte man in der Aula verschiedenste alkoholfreie Cocktails genießen. Der Kosmetikbereich lud dazu ein, sich ein professionelles Make-Up oder eine Maniküre zu gönnen.
Interessant waren auch die Einblicke in verschiedenste Projekte der Holzbearbeiter und Metallbauer. Als Ergebnis von CAD-Programmierungen wurden sogar kleine Modelle aus Styropor in höchster Präzision gefräst, die an die Gäste als Geschenk überreicht wurden. Die Schulleitungen der beiden Partnerschulen konnten bereits konkrete Pläne für weitere, grenzüberschreitende Projekte im laufenden Schuljahr besprechen.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Ernennung von Frau Diana Schmidberger zur Realschuldirektorin

Urkundenverleihung an RSDin Diana Schmidberger

Seit 01. August 2010 liegt die Leitung der Gregor-von-Scherr Realschule in den Händen von Diana Schmidberger. Bereits im ersten Jahr ihrer Amtszeit konnten einige neue Projekte in Neunburg angestoßen und realisiert werden. So wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der partnerschaftlichen Beziehungen nach Westböhmen durchgeführt und damit wertvolle Grundlagen für eine weitere Etablierung des Wahlfachs Tschechisch geschaffen. Seit diesem Schuljahr können in einer Bläserklasse verschiedene Instrumente neu erlernt werden. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler absolvieren in der neu eingerichteten Talentklasse Werken in einem fünften Fach die Abschlussprüfung, um damit besonders für Bewerbungen ein individuelles Persönlichkeitsprofil vorweisen zu können. Unter anderem geht auch die Einrichtung des bilingualen Sachunterrichts im Fach Sport (7. Jahrgangsstufe) auf die Initiative der neuen Schulleiterin zurück. Kürzlich konnte der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, Ludwig Meier, die Neunburger Schulleiterin Diana Schmidberger offiziell zur Realschuldirektorin ernennen.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten im Schukarton

Alle Kinder freuen sich über Geschenke zu Festtagen, allerdings ist es angesichts täglicher Not längst nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Für viele Kinder in Osteuropa, Südamerika oder Afrika ist Heiligabend deshalb ein Tag wie jeder andere. Sie leben in großer Armut, oft auf engstem Raum und müssen auf grundlegende Güter verzichten, die in Europa seit langem selbstverständlich geworden sind. Um jedem Kind wenigstens an Weihnachten einen Lichtblick zu ermöglichen schickt die Organisation „Geschenke der Hoffnung e. V.“ seit über zehn Jahren Pakete auf die Reise.
Während für viele Kinder bei uns Weihnachten mit einem Überfluss an vielen Geschenken verbunden ist, kann mit der besonderen Sammelaktion auch für die Bewohner in den ärmsten Regionen der Welt durch eine kleine Bescherung mit Überraschungspaketen eine ganz besonders große Freude zum Fest der Nächstenliebe ermöglicht werden. Auch die Gregor-von-Scherr Realschule hat sich in diesem Jahr wiederholt an der Hilfsaktion beteiligt. Über 70, liebevoll gepackte und weihnachtlich verzierte Päckchen haben die Neunburger Schülerinnen und Schüler gemäß bestimmten Richtlinien für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt. So ist unter anderem darauf zu achten, dass keine verderblichen Lebensmittel oder kein Gewaltspielzeug enthalten sind.
Viele Pakete wurden mit einem kurzen persönlichen Gruß an die beschenkten Kinder versehen. Durch die SMV wurden die Geschenke an der Schule gesammelt. Mit Unterstützung der Schülersprecher und der Verbindungslehrer Florian Dendorfer und Verena Kopp wurde die große Menge „Weihnachtsfreude“ kürzlich verladen und schließlich von Martin Zimmermann, dem Initiator der Aktion, zur Sammelstelle nach Schwandorf transportiert. Von dort werden alle Weihnachtsgrüße aus der Gegend transportfertig gemacht, von einer Spedition abgeholt und direkt zu den Bedürftigen in die Hilfsgebiete transportiert.
Auf diese Weise kommen die Weihnachtswünsche der Neunburger Realschule direkt und rechtzeitig zum Weihnachtsfest an.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Jagdfieber im Wildpark

Abfallbeseitigung Abfallbeseitigung

Bewaffnet mit kleinen und großen Müllsäcken, Gummihandschuhen und Greifzangen fielen kürzlich 54 Schüler der Klassen 6a und 6b der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg samt ihren beiden Klassleiterinnen Frau Press und Frau Schmid, unterstützt von der Referendarin Frau Greil, in das Wildgehege Höllohe bei Teublitz ein. Ziel war es, das Gelände von Schmutz und Müll zu reinigen und somit einen sinnvollen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten. Beute der fleißigen Mädchen und Jungen waren neben den üblichen Abfällen, wie etwa Papiertüten, Strohhalmen oder Taschentüchern, auch kleine Schnapsfläschchen sowie große Weinflaschen, volle Babywindeln, Schnuller, Spielsachen, Brotzeitdosen, Kleidungsstücke und sogar ein Fahrradschloss. Angesichts dieser Funde kann man gelegentlich schon verblüfft sein, was manche Leute wegwerfen und nicht vermissen. Der erste Tierpfleger informierte unter anderem darüber, dass innerhalb von 14 Tagen ca. 5 m³ Abfall anfielen und die Bereitschaft zur Sauberhaltung des Geheges manchmal zu wünschen übrig ließen. Daher freute ihn der Besuch der Gregorianer und ihr Arbeitseifer beim Müllsammeln umso mehr. Leider werde dies viel zu selten gemacht und somit das Bewusstsein zu umweltschonendem Verhalten zu wenig geprägt, so der Pfleger weiter. Deshalb wünschte er sich, dass auch andere Schulen diesem Vorbild nacheifern, da derartige Aktionen während seiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Park bisher kaum von anderen Klassen durchgeführt wurden. Ein besonderes Lob gilt daher den Sechstklässlern der Realschule Neunburg vorm Wald, die mit großem Engagement und viel Freude diese Aufgabe erfüllt haben. Anschließend durften sie sich auf dem großen Spielplatz im Gehege austoben – einem erholsamen Ausflugsziel für Klein und Groß.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Aktionswoche Gesundheit und Nachhaltigkeit

Aktionswoche Aktionswoche

Aktionswoche Aktionswoche

Im Rahmen der bayernweiten Aktionswoche mit dem Motto „Gesundheit & Nachhaltigkeit“ wurde kürzlich an der Gregor-von-Scherr-Realschule ein besonderer Tag veranstaltet, an welchem die Schüler aller Klassen mehrere Lernstationen zu abwechslungsreichen Inhalten absolvierten.
Unterrichtet und begleitet wurden die Schüler von den Lehrkräften der Schule als auch von externen Experten für bestimmte Themen. Für die fünften Klassen bildete die Sicherheit auf dem Schulweg einen Schwerpunkt. Johann Bauer vom gleichnamigen Busunternehmen machte den neuen Realschülern klar, welche Gefahren auf dem Schulweg lauern, und erklärte gleichzeitig, wie die jungen Schüler diesen entgehen können.
An einer weiteren Station fand ein „Schultaschen-TÜV“ statt: Anhand von Anschauungsmaterial konnten die Schüler nachvollziehen, welcher Rucksack, unter welchem Maximalgewicht, wie getragen werden sollte.
Inwiefern Haustiere die Gesundheit und das Befinden ihrer Besitzer fördern können, aber auch, welche Verantwortung für artgerechte Haltung und Pflege die Haustierhaltung mit sich bringt, war ein weiteres Thema.
Zur Auflockerung durften die Fünftklässler schließlich einen Sportparcours in der Turnhalle absolvieren. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe beschäftigten sich vor allem mit dem Bereich „Gesunde Ernährung“, wobei die Schüler kleine Häppchen selbst zubereiteten, welche der Schulfamilie zur Stärkung in den Pausen dienten. Eine Einweisung in die richtige Ergonomie am Arbeitsplatz, um langfristige Haltungsschäden zu vermeiden, rundete das Angebot für die Schüler der sechsten Jahrgangsstufe ab.
Einen wichtigen Beitrag zur Sexualerziehung für die Schüler der siebten Jahrgangsstufe leistete Dr. Michaela Nürnberger, Frauenärztin in der Villa Vitalis Burglengenfeld und Schwandorf, wobei Jungen und Mädchen differenziert unterrichtet wurden. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Verhütungsmöglichkeiten kennen und konnten dazu vielfältiges Anschauungsmaterial aus der Nähe betrachten. Darüber hinaus sensibilisierte Fr. Dr. Nürnberger die jungen Heranwachsenden für die Gefahr von sexuell übertragbaren Krankheiten, und erklärte, wie man sich vor ihnen schützt. An weiteren Stationen erfuhren die Schüler in Theorie und Praxis, wie man Lasten korrekt heben muss, um Verletzungen vorzubeugen. Passend dazu fanden auch Übungen zur Rückenschule statt.
Für Schüler der siebten und achten Jahrgangsstufe stand auch ein Sanitätsdienst auf dem Programm, in welchem sie Maßnahmen zur Erstversorgung im Notfall anzuwenden lernten. Für die Schüler der achten Klassen war Polizeihauptmeister Brandstätter von der PI Neunburg als Experte zum Thema „Drogen- und Suchtprävention“ im Einsatz. Er warnte eindringlich vor den Gefahren, die mit Drogen einhergehen, und machte auf die Probleme und Folgen aufmerksam. Ein Nordic Walking-Ausflug ins Freie sorgte bei den Achtklässlern schließlich für Bewegung und frische Luft.
Die Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe beschäftigten sich ausführlich mit dem Thema „Alkohol und Drogen“. Hierbei wurden die möglichen Gefahren erläutert, insbesondere die Gefahr der Abhängigkeit mit den damit verbundenen Folgen. Der freiberufliche Dozent EPHK a. D. Erich Tietz ging als Experte insbesondere auf die Gefahren dieser Stoffe im Straßenverkehr ein. Daneben lernten die Schüler Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung kennen und erhielten eine Einführung in Entspannungsübungen, welche sie als Ausgleich zu Phasen, die geprägt sind von Lernstress und Leistungsdruck, anwenden können. Letztlich, da waren sich alle Beteiligten einig, war der Aktionstag ein voller Erfolg. Für die Schüler bedeutete der Schultag eine Abwechslung zum Unterrichtsalltag und sie lernten vielfältige Inhalte zum Thema „Gesundheit und Nachhaltigkeit“ realitätsnah kennen.
Fotos: Martin Zimmermann; Text: hfz



Theresa Scherl im E.ON Bayern Jugendcamp

E.ON Bayern Jugendcamp

E.ON Bayern ermöglichte ausgezeichneten Realschülern aufregende Tage in und um Berchtesgaden. Theresa Scherl aus Oberviechtach besucht die Gregor-von-Scherr Realschule in Neunburg vorm Wald und qualifizierte sich aufgrund besonders guter schulischen Leistungen für das E.ON Bayern Jugendcamp.
E.ON Bayern kooperiert hierzu mit den Ministerialbeauftragten der Realschulen Niederbayern und der Oberpfalz und organisierte eine Woche der besonderen Art.
Das Jugendcamp soll Jugendlichen die Möglichkeit geben, den Kontakt zu Sport und zur Natur näher zu bringen und Erfahrungen in Teambildung, Umweltökologie und Wertevermittlung zu sammeln. Die Gruppe von 43 Schülern und Schülerinnen aus Niederbayern und der Oberpfalz mit ihren Betreuern unternahm eine Wanderung zum Kehlsteinhaus und besichtigte das Dokumentationszentrum am Obersalzberg. Im Olympia-Stützpunkt übten sie sich im Sommer-Biathlon. Beim Klettergarten war Teambildung wichtig, um bestehen zu können.
Für die Persönlichkeitsentwicklung bekamen die Jugendlichen Übungsstunden mit der Motivationstrainerin Catrin Müller.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Hauptversammlung GVS-eatles

Hauptversammlung JUNIOR Hauptversammlung JUNIOR

Auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen konnten die JUNIOR-Unternehmer des abgelaufenen Schuljahres zurückblicken. Den anwesenden Anteilseignern wurde im Rahmen der zweiten Hauptversammlung durch Vorstandsvorsitenden Anton Alesik und sein Team ein umfassender Rückblick über die verschiedenen Aktionen geboten. Von der kulinarischen Versorgung mehrerer Elternabende über die kreative Gestaltung von Pausen mit selbst kreierten Rezepten bis hin zur Versorgung eines Großevents beim Gedächtnisabend mit Markus Hoffmann reichte das Dienstleistungsspektrum. Besonders arbeitsintensiv waren Organisation und Vorbereitung der Valentinsaktion, bei der über 320 Lebkuchenherzen in verschiedenen Ausführungen angeboten und verkauft wurden. Aber auch ausserhalb der Schule boten die GVS-eatls getreu ihrem Motto „eat great meals“ ihre Dienstleistungen an. So wurde unter anderem beim Tag der offenen Tür im Kindergarten am Klosterberg das besondere „GVS-Nussbrot“ mit speziellen Brotaufstrichen nach eigenem Rezept angeboten und stieß auf große Kundenresonanz. „Alle Beteiligten können stolz sein, was die Realschule Neunburg hier ermöglicht hat“ merkte Wirtschaftspate Holger Mohr von The Lorenz Bahlsen an und zeigte sich beeindruckt von den umfassenden Erfahrungen, die während eines Jahres gesammelt werden konnten. Mit dieser bestmöglichen Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitslebens könnten diesen künftigen Absolventen beste Chancen auf dem Ausbildungsmarkt bescheinigt werden. „Jeder aus dem Team hat bewiesen, dass er bzw. sie sich weit über das normale Maß hinaus engagiert hat“ lobte Mohr die herausragende Leistung, welche erst durch wesentliche Kompetenzen wie Teamwork, Kommunikation und Zeitmanagement ermöglicht wurde. Schulleiterin Diana Schmidberger stellte anerkennend fest, dass die Tätigkeit als JUNIOR-Unternehmer für Alle einen Gewinn darstelle. „Ihr habt bewiesen was ihr könnt und Stärken gezeigt, die ihr ein Leben lang behalten werdet“ dankte RSKin Schmidberger für das besondere Engagement eines starken Teams, das mit Messe-Award, Pressepreis und der Auszeichnung als JUNIOR-Premium Schule auch beachtliche überregionale Erfolge erzielen konnte. Seinen Stolz auf die Leistung der beteiligten Schüler drückte Schulpate Martin Zimmermann aus, der beeindruckt war vom Durchhaltevermögen der Schülerunternehmer. Das eigene Schulbrot oder eine speziell entwickelte Wurst nach besonderer Rezeptur sind nur zwei Beispiele für die großartigen Erfolge des aktuellen Unternehmens, das sogar an Wochenenden und während der Ferien arbeitete. Ohne die Leistung der gesamten Belegschaft schmälern zu wollen, würdigte Zimmermann das herausragende Engagement von Vorstand Anton Alesik und Abteilungsleiterin Steffi Ebneth, die stets dafür sorgten, dass Termine eingehalten wurden und immer wieder neue Veranstaltungen organisiert und realisiert werden konnten. Bei der Verwendung des erwirtschafteten Gewinns wurde einstimmig beschlosssen, dass den Junioren ein nachhaltiges Erinnerungsstück mit ihrem Geschäftslogo ermöglicht werden sollte. Die Finanzierung erfolgt aus den Löhnen, die während der Geschäftstätigkeit angefallen sind, aber noch nicht ausbezahlt wurden. Mit einer Abschlussfeier, die vom Wirtschaftspaten ausgerichtet wird, soll zudem die großartige Leistung über ein Schuljahr belohnt werden. Bevor die Hauptversammlung mit einem kulinarischen Beitrag beendet wurde, bedankten sich die Schüler für die hervorragende Unterstützung, die ihnen seitens der Schulleitung, durch Hausmeister Albert Deml, Monika Rumm als Fachlehrerin für Haushalt und Ernährung, Wirtschaftspaten Holger Mohr und Schulpaten Martin Zimmermann zuteil wurde.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Ehrung der Schulbesten und Verabschiedung von Kollegen

Ehrungen Ehrungen Verabschiedung der Kollegen

Bevor die Neunburger Realschüler in die lange ersehnten Sommerferien verabschiedet wurden, versammelten sich alle Schüler und Lehrer in der Sporthalle.
In würdigem Rahmen wurden alle Schülerinnen und Schüler, die bereits fünfmal erfolgreich ein Sportabzeichen absolvieren konnten, geehrt. Schulleiterin Diana Schmidberger und Sportlehrer Ferdinand Stipberger gratulierten zum besonderen Engagement und überreichten die entsprechende Ehrennadel des Deutschen Sportbundes.
Unter großem Beifall wurden die Klassenbesten für ihren Lerneifer und die besondere Ausdauer belohnt. Mit großzügiger Unterstützung durch den Verein der Freunde und Förderer konnten alle Schülerinnen und Schüler, deren Gesamtnotenschnitt eine eins vor dem Komma aufwies mit einem Eisgutschein bedacht werden. An die fünf Schulbesten konnte RSKin Schmidberger besonders wertvolle USB Sticks mit Schulwappen überreichen. Mit dem absoluten Traumergebnis von 1,00 erhielt diesen Laura Tahedl aus der Klasse 6b. Für einen Notendurchschnitt von 1,15 konnte Theresa Scherl (8b) ebenso belohnt werden wie Jürgen Scharl (9a) mit 1,17. Schließlich erhielten Hannah Fischer (5c) für ein Ergebnis mit 1,33 und Jessica Piehler (7c) mit 1,69 die besonderen Datenträger in aufwendiger Aufmachung. Mit dem Ende des Schuljahres geht auch die Einsatztätigkeit der vier Referendarinnen zu Ende, die an der Neunburger Gregor-von-Scherr-Realschule ihre Ausbildung erfolgreich abschließen konnten. Nadja Weigl, Barbara Knechtel, Marina Lorenz und Miriam Dierlmeier erhielten zur Erinnerung den Jahresbericht und den besonderen GVS-USB-Stick überreicht.
An heimatnahen Realschulen dürfen künftig StR (RS) Jürgen Lösch, StRin (RS) Stefanie Schub sowie StR (RS) Markus Sigl unterrichten und mussten deshalb aus dem Neunburger Kollegenkreis verabschiedet werden. Langanhaltender und stürmischer Beifall verdeutlichte eindrucksvoll wie beliebt StR (RS) Josef Schmid unter allen Schülern war, der nach 34-jähriger Tätigkeit als Biologie- und Chemielehrer an der Neunburger Realschule in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.
Fotos und Text: Martin Zimmermann



Besondere JUNIOR-Auszeichnungen

JUNIOR Premium Schule

In den vergangenen Jahren konnten Neunburger Realschüler im Rahmen des Projekts JUNIOR –Schüler als Manager interessante Geschäftsideen umsetzen. Beim Gestalten, Produzieren und Vermarkten ihrer Produkte sammelten die Jungunternehmer wertvolle Erfahrungen und lernten wichtige Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Eigenverantwortung aber auch die Tragweite von Entscheidungen abzuschätzen. In enger Zusammenarbeit mit einem Wirtschaftspaten, der bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit umfassende Hilfestellung bietet, konnte innerhalb eines Jahres ein Produkt entwickelt und optimiert werden, sowie Geschäftspartner für die Herstellung oder den Verkauf der Produkte gewonnen werden.
Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist bei der Vermarktung einer Geschäftsidee besonders wichtig, weshalb die JUNIOR-Geschäftsstelle in Köln für dieses Schuljahr erstmals einen Pressepreis ausgeschrieben hatte. „Keine andere Schule konnte so viele veröffentlichte Presseberichte einreichen“, so das Urteil der Fachjury, die sich überwältigt zeigte von der professionellen Öffentlichkeitsarbeit des Neunburger JUNIOR Unternehmens. Nach dem Messe-Award konnte die Neunburger Realschule damit eine weitere, wertvolle Auszeichnung entgegennehmen.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Landeswettbewerbs unter Anwesenheit hochrangiger Vertreter von Wirtschaft und Politik statt und Repräsentanten der LfA Förderbank, des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft gratulierten zum besonderen Erfolg. Die offizielle Festrede hielt Staatsministerin Beate Merk, die in ihrer Laudatio besondere Grüße des Ministerpräsidenten überbrachte, die beeindruckenden Leistungen der Schülerunternehmer lobte und besonders das herausragende Engagement der Schulpaten erwähnte. Konrektor Walter Pusl und Schulpate Martin Zimmermann durften neben dem Pressepreis auch eine Urkunde entgegennehmen, mit der Neunburg ab sofort offiziell als „JUNIOR-Premium Schule“ gilt. Das Premium Siegel wird nur an Schulen verliehen, die mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung erfolgreich und nach den Richtlinien des umfangreichen Handbuches teilgenommen haben und sich mindestens zweimal für die Teilnahme am Landeswettbewerb unter die besten zehn JUNIOR-Unternehmen in ganz Bayern qualifizieren konnten. Weil beide Voraussetzungen von den Gregorianern als erfüllt angesehen wurden, kann sich die Realschule Neunburg ab sofort zum exklusiven Kreis der Schulen zählen, die ein Premium Siegel führen dürfen.
Da Erfolg eine ganz besondere Motivation für weitere Aktivitäten darstellt, darf man gespannt sein auf künftige Geschäftsideen aus der Premium-Unternehmensschmiede der Gregor-von-Scherr-Realschul Die bisherigen Wirtschaftspaten der Neunburger JUNIOR-Unternehmer:
  • Junior Prayers (Kindergebetbuch): Elke’s Werbewelt
  • J-Style (trendige Handtaschen aus Sicherheitsgurten): Rolf Hermes
  • Xissox (Spiegelschränke) : Günther Irlbacher
  • 7-teens (Schulmäppchen in Turnschuhform): Schuh & Sport Meier
  • Gregorian Crash Cookers (das besondere Kochbuch): Martin Schmid, media 9
  • GVS eatles (Organisation von kreativen Cateringideen): Holger Mohr, The Lorenz Bahlsen Snack GmbH
Fotos und Text: Martin Zimmermann